Hexenjagd

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Datum: 11. 3. 2017

Am Freitag, den 10. März 2017, gastierte im Ražun-Saal unserer Schule die Jugendtheatergruppe Ludmannsdorf, bei der auch unsere Mitschüler Erik Selan, Jona Reichmann, Mateja Krušic und Simon Boštjančič mitwirken. Auf dem Programm stand diesmal das Stück Hexenjagd des amerikanischen Autors Arthur Miller.
Die Vorstellung begann mit einer Tanzszene. Pastor Parris ertappt seine Tochter Betty, seine Nichte Abigail und andere Mädchen bei einem eigenartigen Ritual – sie tanzen im Wald einen Hexentanz. Nach ihrer Entdeckung fällt Betty in eine tiefe Ohnmacht, die sie aber nur vortäuscht um einer Bestrafung zu entgehen. Pastor Parris sucht verzweifelt Hilfe, doch es gibt anscheinend keine Medizin für diesen geheimnisvollen Anfall. Schließlich erklärt sich Pastor Hale, ein bekannter Teufelsaustreiber, bereit zu helfen.
Mittlerweile verbreiten sich im Dorf Gerüchte, wonach die Mädchen vom Teufel besessen sein sollen. Davon weiß auch der Bauer John Proctor, der mit einem der Mädchen, Abigail, Ehebruch begangen hat. Er bereut es und will von Abigail nichts mehr wissen, diese ist jedoch immer noch in ihn verliebt und ist nicht bereit ihn aufzugeben. Proctors Frau Elisabeth weiß von der Untreue ihres Mannes, will ihn aber vor Gericht nicht verraten.
Die Mädchen sagen vor Gericht die Unwahrheit und behaupten von Mary, Proctors Magd, verhext worden zu sein, die sich jedoch gegen diesen Vorwurf verzweifelt wehrt, bis sie schließlich aufgibt und alles gesteht, was von ihr verlangt wird.
Am Ende werden fast alle zum Tode verurteilt, obwohl die Richterin erkennt, dass es im Grunde nur um einen Scherz der Mädchen geht. Dies will sie aber nicht zugeben, denn dann würde sie jeden Respekt und Ansehen der Bürger verlieren.
Die einstündige Vorstellung gefiel uns sehr gut, da sie sehr gut gespielt und durchaus interessant war. Dem Applaus nach zu urteilen, kam das Stück auch beim Publikum gut an. Hoffentlich haben wir noch öfter solche Vorstellungen an unserer Schule!

Publikumsmeinungen:
„Das Stück war etwas gruselig, aber passend für unser Alter.“
„Die Handlung war nicht leicht zu verstehen, jedoch sehr interessant und die SchauspielerInnen haben sehr gut gespielt. Es wäre hilfreich gewesen, wenn wir zuvor Informationen über den Inhalt debekommen hätten.“

Tamara Urbiha in Eva Perčič
2. Jahrgang
(Übersetzung: mag. S. Koschier)