InfoTag – Ausbildungsschwerpunkte

RELIGION


Das Programm der katholischen Schule ist der Weg des Evangeliums, der Frohbotschaft, ein Weg der Geschwisterlichkeit. Es ist der Weg einer Person, die aus der Heiligen Schrift und den Sakramenten schöpft. Nach dem Vorbild des heiligen Franziskus, der an unserer Schule einen besonderen Stellenwert einnimmt, lernen wir ein Teil der Kirche zu sein. Er lehrt uns, unseren Mitmenschen und der Schöpfung mit Achtsamkeit zu begegnen.
Im Religionsunterricht miteinbezogen sind verschiedene Angebote, die die Persönlichkeitsbildung und die Festigung der Klassengemeinschaft unterstützen. Wir feiern gemeinsame Schulmessen, bereiten uns auf Feiertage vor, führen 2-tägige Orientierungstage durch oder haben Gastvorträge beim Unterricht. Am Festtag des hl. Franziskus ist für die ganze Schule eine Wallfahrt zu einem ausgesuchten Ort vorgesehen. Darüber hinaus haben die Schüler die Möglichkeit sich an Assisi-, Rom-, Florenz- oder Krakaureisen zu beteiligen.
Auch das soziale Engagement soll nicht zu kurz kommen. Anhand verschiedener Projekte wie der Beteiligung an der Aktion YoungCaritas oder der Organisation der Wohltätigkeitstombola für Jugendliche in Bulgarien soll der Sinn für das Teilen und die Hilfe für Menschen in Not sensibilisiert werden. Religion ist ein Gegenstand, der verbindet.

GASTRONOMIE UND HOTELLERIE

Die Gegenstände Küchen- und Restaurantmanagement sowie Ernährung sind wesentliche Säulen unserer Ausbildung. Dadurch erhält unsere Schule ihr besonderes Profil und unterscheidet sich damit deutlich von anderen Schultypen.
Die intensive Ausbildung in den Bereichen Küchen- und Restaurantmanagement, Betriebsorganisation sowie Ernährung und Lebensmitteltechnologie ermöglicht es den Absolventinnen und Absolventen unserer Schule, berufliche Wege in der Gastronomie einzuschlagen. Abwechslungsreiche Vorbereitung auf den Beruf – das ist unsere Aufgabe und das Ziel der HLW St. Peter. Zusatzqualifikationen wie Jungbarkeeper, Jungsommeliere, Käsekenner bieten unseren Schülern die Chance, sich fachlich auf hohem Niveau weiterzubilden. Das Pflichtpraktikum zwischen dem III. und dem IV. Jahrgang stellt als Teil des Lehrplanes einen wesentlichen Teil der Ausbildung dar.

MUBEKA – Musik, Bildnerische Erziehung und kreativer Ausdruck


Die Musik und das kreative Gestalten sind eine kleine Flucht aus dem strengen Schulalltag, bei denen der kreative Geist und der Spaß im Vordergrund stehen. In diesem Unterrichtsfach werden einerseits typische Inhalte von BE und Musik vermittelt, andererseits werden aber auch Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Bereichen bearbeitet. Durch Galerie-, Konzert- oder Theaterbesuche soll das Interesse an Kultur geweckt werden. Die Voraussetzung für dieses Fach ist nicht Talent, sondern die aktive Mitarbeit und das Interesse der Schüler und Schülerinnen. So wurde auch schon so manches Talent entdeckt oder auch geboren.

Beim Kunstunterricht wird theoretisches Wissen vermittelt, aber auch mit unterschiedlichen Materialien und künstlerischen Techniken experimentiert. Viele außergewöhnliche Kunstwerke und -projekte unserer Schüler und Schülerinnen zieren das Schulgebäude und sind auch darüber hinaus im Rahmen unterschiedlicher Projekte zu bewundern und gefragt.

Im Musikunterricht wird das gemeinsame Tun durch regelmäßiges Singen, Tanzen und Musizieren gefördert und das Selbstbewusstsein gestärkt. Natürlich gibt es über Musik auch viel Wissenswertes zu erfahren, daher lernt man auch einiges über Musikgeschichte, Komponisten, die unterschiedlichen Musikarten und Musiktheorie.

FREMDSPRACHEN


„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ (Wittgenstein)

Der Erwerb von Fremdsprachen ist in einer Zeit zunehmender globaler wirtschaftlicher Verflechtung und Digitalisierung von immer größerer Bedeutung und stellt sowohl für das das private als auch berufliche Leben eine enorme Bereicherung dar.
Englisch zählt heutzutage zu den wichtigsten Sprachen und wird an unserer Schule als beliebter Pflichtgegenstand geführt. Im 4. Jahrgang ist eine Intensivsprachwoche in Irland oder England vorgesehen. So kann man die erworbenen Sprachkenntnisse bereits praktisch anwenden und vertiefen.
Die HLW St. Peter folgt den Prinzipien des modernen Europa und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern das Erlernen der zweiten lebenden Fremdsprache Italienisch. Die Nähe unserer Schule zu Italien bietet auch die Möglichkeit immer wieder kurz zu unseren Nachbarn zu schauen und die in der Schule erlernte italienische Sprache auch praktisch anzuwenden.
Auch Russisch wird von vielen Menschen gesprochen und belegt auf der Liste der meist- gesprochenen Sprachen den siebenten Platz. Unzählige österreichische Unternehmen haben Handelsbeziehungen mit Russland oder anderen osteuropäischen Ländern. Daher kann Russisch in vielen Berufen nützlich sein.
Die Sprachinteressierten wissen, dass man mit Lateinkenntnissen große Teile der modernen romanischen Sprachen versteht und moderne Fremdsprachen leichter lernt. Geschichtlich gesehen wandelt man beim Lateinunterricht auf den Spuren der europäischen Vergangenheit.

ZWEISPRACHIGKEIT


Eine wichtige Grundlage unseres Unterrichts ist die Zweisprachigkeit, die in allen Gegenständen praktiziert wird. Vom ersten Jahrgang an sind die Schüler und Schülerinnen täglich umgeben von beiden Landessprachen, Deutsch und Slowenisch, wovon sie je drei Wochenstunden plus eine Stunde Förderunterricht haben. In Slowenisch können wir den Unterricht insbesonders für die SchülerInnen aus Österreich noch zusätzlich differenzieren, da wir von muttersprachlichen Sprachassistentinnen tatkräftig unterstützt werden.
In den ersten beiden Jahrgängen wird der Lernstoff in allen Gegenständen konsequent in beiden Sprachen vermittelt, im 3. und 4. Jahrgang gibt es dann einen monatlichen Wechsel zwischen Deutsch und Slowenisch.
Im Laufe des ersten Jahrganges bieten wir auch eine Intensivsprachwoche an, für die Österreicher/innen in Ljubljana/Laibach und die slowenischen SchülerInnen in Klagenfurt. In dieser sehr kurzweiligen Woche stehen nicht nur die Verbesserung der Sprachkanntnisse, sondern natürlich auch das Kennenlernen der jeweiligen Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten im Mittelpunkt.
Die standardisierte Reife- und Diplomprüfung legen unsere Maturantinnen und Maturanten im Abschlussjahr dann problemlos in beiden Landessprachen ab.

MATEMATIK UND RECHNUNGSWESEN


Wie der Name schon sagt, geht es in der angewandten Mathematik nicht mehr nur um das reine Rechnen sondern auch um die Anwendung dieser. Daher wird, neben der Vermittlung notwendiger mathematischer Grundfertigkeiten, bereits zu Beginn viel Wert auf Anwendungsaufgaben im Bereich der Wirtschaft, Gesellschaft, Ernährung und Gastronomie gelegt. Neben dem Berechnen von solchen Aufgaben, wird der Fokus auch auf das Modellieren von Sachzusammenhängen gelenkt.
Seit dem Jahr 2016 ist die angewandte Mathematik auch ein verpflichtendes Maturafach an allen höheren bildenden Schulen in Österreich.

Die Wirtschaftsausbildung wird an der HLW St. Peter großgeschrieben. Es geht schließlich darum, unsere SchülerInnen bestmöglich auf ihre zukünftigen Berufe vorzubereiten. In den Kernfächern der wirtschaftlichen Bildung „Betriebswirtschaft und Projektmanagement“ sowie „Rechnungswesen“ werden theoretische Inhalte erlernt, um sie in anderen Fächern anzuwenden. Besonders im Fach „Unternehmens- und Dienstleistungsmanagement“ werden praktische Projekte abgewickelt. Learning by doing ist hier das Schlagwort. Die Vermittlung von social skills, wie Höflichkeit und Freundlichkeit als Kern der sozialen Kompetenz, gehören zum Anforderungsprofil eines wirtschaftlich gebildeten Menschen ebenso dazu. Betriebswirtschaft und Projektmanagement sowie Rechnungswesen werden als Hauptfächer geführt und im fünften Jahrgang als Kombinationsfach mit der Reife- und Diplomprüfung abgeschlossen. Während das Fach Rechnungswesen inhaltlich Buchhaltung, Kostenrechnung und Personalverrechnung abdeckt, werden in Betriebswirtschaft und Projektmanagement Themenbereiche wie Kaufvertrag, Unternehmensgründung und -führung, Finanzierung und Investition, Geldanlage, Marketing, Personalmanagement, Projektmanagement besprochen. Um eine bestmögliche Vernetzung zu erreichen, wird je nach Bedarf und Thema auch fächerübergreifend unterrichtet.

GESCHICHTE, GEOGRAFIE UND EXKURSIONEN


Geschichte und Geographie sind Orientierung durch Zeit und Raum. Wir leben in verschiedenen Gebieten und unter unterschiedlichsten Bedingungen, aber wir alle wünschen, dass sie unseren Bedürfnissen und Vorstellungen möglichst entsprechen. Wer nur seine eigene Umgebung kennt, hat keine Wahl, kann nicht vergleichen und sich auch nicht vorstellen, wie es anders sein könnte. Wer hingegen weiß, woher wir kommen, wo wir sind und wie wir leben, kann beurteilen, bewerten und auch schätzen. Und auch wenn jemand allein nicht viel ändern kann, kann sich jeder bemühen, die Welt ein klein wenig besser zu machen. Zu wissen, wo man sich befindet, ist die Bedingung dafür, sich frei entscheiden zu können und nicht blind geführt zu werden.
Deshalb legen wir an unserer Schule großen Wert auf den Unterricht in Geschichte und Geographie. Es geht um die gleichberechtigte Kenntnis unseres Raumes und unserer Geschichte – Österreich und Slowenien – einerseits und der Welt, ohne eurozentristische Überheblichkeit. Wer weiter blickt, sieht mehr. Das theoretische Wissen wird durch Exkursionen praktisch vertieft, sei es in die nähere Umgebung, z.B. zum Museum des Widerstandes beim Peršmanhof, sei es weiter weg, wie zu den europäischen Institutionen in Brüssel, Straßburg und Luxemburg, nach Wien, durch Slowenien, in englischsprachige Länder, zur sportlichen Betätigung auf Sportwochen und zu weiteren Zielen.

SPORT


An unserer Schule sind wir uns der Bedeutung von Bewegung und Sport sehr bewusst. Wir engagieren uns sehr dafür, jede SchülerIn die an sportlichen Wettkämpfen teilnimmt dabei zu unterstützen, Schule und Training zeitlich optimal zu kombinieren. Wir sind stolz auf unsere sehr gute, mehrjährige Zusammenarbeit mit dem Leistungszentrum der Sportunion Rosenbach, das den Sportler/innen ermöglicht, zu Hause in Kärnten ihr professionelles Langlauf- und Biathlontraining in unmittelbarer Nähe ihrer Höheren Schule und des angeschlossenen Internates weiterzuführen. Zusätzlich sind wir darum bemüht auch SportlerInnen aus anderen Disziplinen die Möglichkeit zu geben, Schule und Sport zur Zufriedenheit aller zu kombinieren und dafür zu sorgen, dass die Schüler/innen sportlich und schulisch bestmöglich ausgebildet werden können. Wenn ein/e Schüler/in das Interesse an schulischer und auch sportlicher Ausbildung hat, so ist das an unserer Schule nicht nur möglich, sondern wird vor allem unterstützt.

INTERNAT ST. PETER


Das Internat ist Schülerinnen und Schülern der HLW-St. Peter vorbehalten, die ansonsten aufgrund der Entfernung oder schlechter Verkehrsanbindung die Schule nicht besuchen könnten. Es ist ein Ort des Lernens für das Leben. Eine zentrale Bedeutung kommt im Internat dem Gemeinschaftsleben zu. Jeder kommt mit dem, was er ist ins Internat und bringt sich selbst ohne zusätzlichen „Service“ ein. Die Jugendlichen haben im Internat bestimmte Aufgaben und Pflichten. Es wird versucht den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden, junge Menschen zu motivieren aktiv zu sein, ihre Talente und Fähigkeiten einzubringen und weiter zu entwickeln. Es gibt natürlich auch bestimmte Regeln für das Zusammenleben, die Sicherheit geben sollen. Orientierungspunkte bilden die christlichen Werte und die Erziehungsgrundsätze der Schulschwestern.
Das Internat ist in zwei Einheiten aufgeteilt: über der Schule befindet sich die Gruppe „Franziskus“, die 23 Schüler aufnehmen kann. Sie werden von der Erzieherin Marta Habe und dem Erzieher Robert Kralj begleitet. Die Einheit „Klara“ befindet sich nicht weit von der Schule entfernt und bietet 47 Schülerinnen Platz, die von den Erzieherinnen Katja Križnar und der Internatsleiterin Sr. Urša Šebat betreut werden.
Mehr Informationen finden Sie auf: internat-stpeter.at

Warum HLW St. Peter?


Die HLW St. Peter ist eine Schule mit langjähriger Tradition, die seit ihrer Gründung vor mehr als 110 Jahren zahlreiche Generationen junger Menschen auf ihrem Bildungsweg begleitet hat. Im 21. Jahrhundert angekommen, vermitteln wir unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur notwendiges Fachwissen und Allgemeinbildung, sondern auch Herzensbildung, Toleranz und Solidarität mit anderen Menschen.
Ein zusätzliches Plus ist die Zweisprachigkeit, die wir tagtäglich im Unterricht und im Umgang miteinander pflegen und die unseren Absolventinnen und Absolventen schon viele Türen geöffnet hat. Darüber hinaus sind wir eine gute Alternative für unsere Jugendlichen aus dem Rosental und darüber hinaus zu Matura und hochwertiger Berufsausbildung zu kommen. Auch unsere Sportler schätzen es, ohne große Anfahrtswege ihr Training im Langlauf-Leistungszentrum St. Jakob absolvieren zu können.
Schauen und hören Sie selbst, warum sich unsere Schülerinnen und Schüler aus Nah und Fern für die HLW St. Peter entschieden haben!

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